Alter und Lebensumstände entscheiden bei Auswahl der zusätzlichen Altersvorsorge
Sicherheit, Verfügbarkeit oder Rentabilität? Was bei der privaten Altersvorsorge wichtig ist, muss jeder Sparer selbst entscheiden. Verbraucher sollten ihre Prioritäten jedoch nicht nur nach Gefühl setzen, sondern verschiedene Faktoren dabei beachten.
Ein gutes Beitrags-Leistungs-Verhältnis ist eines der wichtigsten Entscheidungskriterien, schließlich soll sich der dauernde finanzielle Aufwand für die Altersvorsorge auch lohnen. Wer sich für eine kurz- bis mittelfristige Vertragslaufzeit entscheidet, sollte jedoch der Sicherheit den Vorrang geben. Denn erst bei längeren Laufzeiten von mindestens zehn Jahren können mögliche Verluste im Zeitraum bis zum Rentenalter wieder ausgeglichen werden. Jüngere Sparer können also durchaus auf risikoreichere Anlagen setzen, wohingegen mit steigendem Einstiegsalter die Sicherheit der Anlage am wichtigsten ist. Die Experten von "Altersvorsorge macht Schule" verweisen auf folgende Faustregel für die Produktauswahl: Hundert minus Lebensalter gleich Prozentsatz des Anteils an risikobehafteten Anlagen im Produktmix. Spätestens 10 Jahre vor Rentenbeginn sollte aber begonnen werden, das für die Lebenshaltungskosten benötigte Kapital in sichere Produkte umzuschichten.
Die Verfügbarkeit des Altersvorsorgekapitals sollte eine weniger wichtige Rolle bei der Wahl des passenden Produktes spielen. Denn vor dem Renteneintritt sollte das Vorsorgevermögen nicht angetastet und stattdessen größere Anschaffungen von einer mittelfristig angesparten Reserve bezahlt werden. Dagegen ist eine flexible Beitragszahlung von Vorteil für viele Sparer, die etwa bei Arbeitslosigkeit oder Elternzeit nicht die vollen Beiträge zahlen können. "Altersvorsorge macht Schule" empfiehlt beispielsweise Vorsorgeprodukte mit Riester-Förderung, bei denen der Vertrag jederzeit mit geringeren Beiträgen weiter geführt oder ruhend gestellt werden kann.
Tel. 0800 - 1000 4800
Das kostenlose Servicetelefon der Rentenversicherungsträger