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Altersvorsorge macht Schule


Kosten sparen an der Börse

Mit Indexfonds fürs Alter vorsorgen


Noch sind sie bei Privatanlegern ein Geheimtipp, aber Experten prophezeien ihnen eine glänzende Zukunft: Indexfonds stellen inzwischen einen wichtigen Baustein für die private Altersvorsorge dar.


ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Investmentfonds, die überwiegend als Indexfonds aufgelegt sind. In Deutschland starteten sie erst im Jahr 2000 für Privatanleger. Sie sind eine äußerst kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Investmentfonds. Sie bilden grundsätzlich einen bestimmten Index ab, zum Beispiel DAX oder Dow Jones. Dabei investieren sie im gleichen Verhältnis in die Wertpapiere der entsprechenden Märkte und entwickeln sich nahezu 1:1 zum jeweiligen Index. Indexfonds haben einen entscheidenden Vorteil: Sie werden nicht aktiv gemanagt und verursachen so viel weniger Kosten als andere Fonds. Einige Indexfonds entwickeln sich sogar so gut, dass sie selbst vor dem Abzug der Kosten profitabler sind als viele aktiv gemanagte Aktienfonds. Während im Laufe der Finanzkrise die Indexzertifikate als reine Schuldverschreibungen in Verruf gekommenen sind, werden bei Indexfonds tatsächlich Wertpapiere gekauft. Bei der Pleite des Anbieters fallen diese Wertpapiere als Sondervermögen nicht in die Konkursmasse.


Laut "Altersvorsorge macht Schule" sind Indexfonds eine sinnvolle Ergänzung für die private Altersvorsorge und eignen sich besonders für eine langfristige Anlagestrategie. Wer sich dafür entscheidet, findet Angebote eher bei professionellen Portfolioverwaltern und immer häufiger auch bei Direktbanken. Geschäftsbanken haben eher wenig Interesse an passiv gemanagten Fonds.