Vor nachhaltiger Geldanlage genau informieren
Immer mehr Anleger wollen ihr Geld in nachhaltige Produkte investieren und entscheiden sich für ökologische Geldanlagen. Wer mit einer "Klimaanlage" für das Alter vorsorgen will, sollte sich aber gründlich informieren. Denn nicht immer ist alles nachhaltig, was grün schimmert.
Bisher gibt es noch kein allgemeingültiges Qualitätssiegel für ökologische Investments. Deshalb müssen Verbraucher bei der Wahl eines Anlageproduktes besonders genau hinsehen. Laut der Broschüre "Klimabewusst Geld anlegen" der Verbraucherzentrale Bundesverband sind manche erneuerbare Energien sogar klimaschädlich. Wer zum Beispiel in nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Raps oder Palmöl investiert, legt sein Geld nicht mehr klimafreundlich an, da der Anbau dieser Agrarkraftstoffe den Klimawandel eher anheizt als ihn zu stoppen. Anleger sollten sich also immer fragen, was grüne Finanzprodukte wirklich mit Klimaschutz zu tun haben.
Nach der alten Wett- und auch guten Investorenregel, "nicht alles Geld auf ein Pferd zu setzen", sollte man auch beim nachhaltigen Anlegen in verschiedene Umweltbranchen investieren. So können Risiken in diesem relativ jungen Markt besser ausgeglichen werden. Mehr Tipps und Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Anlageformen liefert die Broschüre "Klimabewusst Geld anlegen". Sie ist kostenlos bei den Verbraucherzentralen erhältlich.