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Altersvorsorge macht Schule


Problemzone Altersvorsorge

Frauen sollten auf Riester und betriebliche Vorsorge setzen


Nach wie vor führen Kinder- und Jobpausen sowie Teilzeitbeschäftigungen dazu, dass viele Frauen geringere Rentenansprüche als Männer erwerben. Sie brauchen deshalb dringend eine eigene Zusatzvorsorge, um sich vor drohender Altersarmut zu schützen. Spezielle Altersvorsorge-Produkte für Frauen halten viele Experten allerdings für überflüssig. Es gibt genügend Angebote, die flexibel sind und auf typisch weibliche Biografien abstimmen lassen. Für Frauen besonders interessant sind die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge.


Die Riester-Rente ist für Frauen eine geeignete Option, denn hier gibt es neben den jährlichen staatlichen Zulagen von 154 Euro zusätzlich Kinderzulagen in Höhe von 185 Euro je Kind. Für Kinder, die nach dem 1. Januar 2008 geboren wurden, sogar jeweils 300 Euro. Bei Ehepaaren wird das Geld auf den Vertrag der Mutter überwiesen; sonst gilt die Regel, wer das Kindergeld bekommt, dem steht auch die Zulage zu.


Darüber hinaus können die Beiträge für die Riester-Rente steuerlich geltend gemacht werden. Frauen, die nicht erwerbstätig sind oder keinen Anspruch auf die Riesterförderung haben, können über ihren sozialversicherungspflichtigen Ehemann "Huckepack riestern" und dann mit einem eigenen Vertrag alle Zulagen bekommen.


Vorbei sind auch die Zeiten, in denen es die Betriebsrente vor allem in typischen Männerbranchen gab und Frauen kaum in ihren Genuss kamen. Alle Beschäftigten haben seit 2002 das Recht auf die so genannte Entgeltumwandlung, mit der sie einen Teil ihres Einkommens sozialabgabenfrei in eine betriebliche Altersvorsorge investieren können. Das lohnt sich - insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber freiwillig etwas dazulegt. Keine Frau sollte sich scheuen, darüber offen mit ihrem Chef zu sprechen.