Jüngere Anleger dürfen beim Riestersparen ruhig ein wenig risikoreicher vorgehen. Mit Riester-Fondssparplänen lassen sich die höchsten Renditen erzielen unter allen staatlich geförderten Altersvorsorgeangeboten. Das sagen Altersvorsorge-Experten und so urteilt auch die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrem Themenspezial zur zusätzlichen Altersvorsorge.
Zwar sind die Risiken im Vergleich zu anderen Modellen der Riester-Rente höher, da Fondssparpläne den Schwankungen der Börse stärker unterworfen sind. Doch diese sind kalkulierbar, da die staatlich geförderten Fondssparpläne über eine Art eingebautes Sicherheitsnetz verfügen: Das eingezahlte Kapital einschließlich der Zulagen steht bei Beginn der Auszahlungsphase in jedem Fall zur Verfügung, selbst wenn die Börsen schlecht laufen. Das garantieren die Riester-Kriterien. Nominale Verluste sind somit ausgeschlossen.
Mitentscheidend für die Renditechancen ist ein frühzeitiger Einstieg ins Riestersparen mit Fonds. Das zeigt folgende Beispielrechnung: Ein verheirateter Familienvater mit zwei Kindern, der 30 Jahre lang den Höchstbetrag einbezahlt (derzeit 1.575 Euro, ab 2008 2.100 Euro jährlich), kommt bei einer angenommenen Wertentwicklung von zum Beispiel sechs Prozent auf ein Endvermögen von rund 165.000 Euro. Davon hat er lediglich gut 45.000 Euro selbst eingezahlt. Der Rest sind staatliche Zulagen und Erträge. Für ältere Riestersparer empfehlen sich hingegen sicherere Produkten wie etwa Banksparpläne. Denn ihnen bleibt weniger Zeit, Verlustphasen an der Börse auszugleichen.
Mehr Informationen zum Riester-Sparen und zu anderen Wegen der zusätzlichen Altersvorsorge gibt es in den Kursen von „Altersvorsorge macht Schule“.