Welche Kosten bei Fondssparplänen anfallen
Wer sich für Fondssparpläne entscheidet, muss erst einmal was fürs Sparen zahlen: den Ausgabeaufschlag. Seine Höhe variiert je nach Anbieter. Aber Fonds mit geringen oder ohne Ausgabeaufschläge müssen nicht zwangsläufig die günstigsten sein. Beraten lassen und vergleichen lohnt sich. Denn wer sich auskennt, kann insgesamt Kosten sparen und gewinnen.
Mit dem Ausgabeaufschlag bei Fondssparplänen werden die Abschluss- und Vertriebskosten gedeckt. Er liegt bei durchschnittlich fünf Prozent und fällt bei jeder Investition an. Von 100 Euro Sparrate werden also 95 Euro angelegt. Dazu kommen die Verwaltungskosten, die am Jahresende fällig sind. Sie betragen bei Aktienfondssparplänen durchschnittlich 1,5 Prozent und werden aus dem Fondsvermögen gezahlt. Somit mindern sie die jährliche Wertentwicklung.
Wer sich auskennt und genau weiß was er will, der kann beim Ausgabeaufschlag Geld sparen. Bei Direktbanken und Fondsshops erhält man Aktienfonds mit regelmäßig über 50 Prozent Rabatt bei den Ausgabeaufschlägen. Nicht zu verwechseln sind diese reduzierten Ausgabeaufschläge mit den sogenannten No-Load-Fonds oder Trading-Fonds. Hierunter versteht man Fonds, die keinen Ausgabeaufschlag erheben. Das hört sich erst einmal gut an, ist aber mit Vorsicht zu genießen. Denn als "Gegenleistung" für den fehlenden Ausgabeaufschlag sind bei diesen Fonds die laufenden Gebühren in der Regel höher als vergleichbare Fonds mit Ausgabeaufschlag.
Aber auch bei Fondssparplänen gilt: Je früher, desto besser. Denn je länger ein Aktienfonds läuft, umso geringer wirkt sich der Ausgabeaufschlag auf die Wertentwicklung aus.
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