Immer mehr Anleger wollen ihr Geld in nachhaltige Produkte investieren und entscheiden sich für ökologische Geldanlagen. Wer mit einer "Klimaanlage" für das Alter vorsorgen will, sollte sich aber gründlich informieren. Denn nicht immer ist alles nachhaltig, was grün schimmert. Darauf weist die unabhängige Initiative "Altersvorsorge macht Schule" hin, an der sich die Bundesregierung, die Deutsche Rentenversicherung, die Volkshochschulen und andere Partner beteiligen.
Bisher gibt es noch kein allgemeingültiges Qualitätssiegel für ökologische Investments. Deshalb müssen Verbraucher bei der Wahl eines Anlageproduktes besonders genau hinsehen. Laut der Broschüre "Klimabewusst Geld anlegen" der Verbraucherzentrale Bundesverband sind manche erneuerbare Energien sogar klimaschädlich. Wer zum Beispiel in nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Raps oder Palmöl investiert, legt sein Geld nicht mehr klimafreundlich an, da der Anbau dieser Agrarkraftstoffe den Klimawandel eher anheizt als ihn zu stoppen. Anleger sollten sich also immer fragen, was grüne Finanzprodukte wirklich mit Klimaschutz zu tun haben.
Nach der alten Wett- und auch guten Investorenregel, "nicht alles Geld auf ein Pferd zu setzen", sollte man auch beim nachhaltigen Anlegen in verschiedene Umweltbranchen investieren. So können Risiken in diesem relativ jungen Markt besser ausgeglichen werden. Mehr Tipps und Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Anlageformen liefert die Broschüre "Klimabewusst Geld anlegen". Sie ist kostenlos bei den Verbraucherzentralen erhältlich.
Ausführliche Informationen zu weiteren Aspekten der zusätzlichen Altersvorsorge gibt es in den Kursen von "Altersvorsorge macht Schule". Mehr dazu erhalten Sie auch im Internet unter www.altersvorsorge-macht-schule.de oder telefonisch unter 0800 10004800.
Diese Meldung ist Teil der Reihe
Vorsorgetipps
Infobüro
„Altersvorsorge macht Schule“
Frau Carolin Ebbinghaus
Tel. 030/ 185271109
E-Mail
Nutzen Sie auch die Anmeldung über unseren
Presseverteiler
Pressemitteilungen suchen