Anlageformen müssen zu den Lebensumständen passen
Wer erfolgreich fürs Alter sparen will, muss vor allem den Faktor Zeit im Blick haben. Dabei gilt generell: Die Anlageform muss zu den Lebensumständen passen.
Die Zeit ist dank des Zinseszinseffekts der wichtigste Verbündete des Vorsorge-Sparers, wie eine Beispielrechnung zeigt. Wer 40 Jahre lang monatlich 100 Euro zur Seite legt, kommt bei einer angenommenen Verzinsung von 4 Prozent auf ein Vermögen von gut 116.000 Euro. Rund 68.000 Euro davon sind Zinsgewinne. Das Zinseszinswunder darf jedoch nicht dazu verführen, sich zu viel zuzumuten oder sich zu fest zu binden.
Gerade in jungen Jahren gibt es Risiken, die es noch vor der Altersvorsorge abzudecken gilt, allen voran eine mögliche Berufsunfähigkeit. Die eigene Altersvorsorge-Strategie muss zudem flexibel genug sein, um auf veränderte Lebensumstände reagieren zu können - zum Beispiel durch Heirat, Eigenheim oder Kinder. Letzteres ist meist mit Einkommensminderung bei einem Elternteil durch Babypause und Teilzeit verbunden. So kann ein zusätzlicher Absicherungsbedarf entstehen; vielleicht müssen Einzahlungen aber auch zeitweise herab- oder ausgesetzt werden. In keinem Fall sollten jedoch die Finanzreserven fürs Alter aufgelöst werden. "Altersvorsorge macht Schule" empfiehlt daher, nach Möglichkeit kurz-, mittel- und langfristige Anlageformen miteinander zu kombinieren.
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